Spezialkleber für Serviettentechnik selber anrühren

Serviettentechnik kann schnell zur Sucht werden, auch bei nur geringem künstlerischen Geschick lassen sich hübsche Ergebnisse erzielen.

Bei der Serviettentechnik klebt man auf einen Gegenstand eine Motivserviette und lackiert das Ganze nach dem Trocknen mit Klarlack, um die Oberfläche zu schützen. Mit der Technik können Sie sehr einfach einem Gegenstand ein antikes Aussehen verleihen.

Serviettenkleber ist kostspielig

Außer genügend Servietten braucht man aber dazu jede Menge Spezial-Serviettenkleber – und der ist teuer.

Doch zum Glück können Sie diesen Kleber mit einigen günstigen Zutaten selber herstellen. Das macht die Serviettentechnik noch interessanter.

Beispiel Serviettentechnik
Beispiel Serviettentechnik – (Foto: Markus Schraudolph)

Aus diesen Zutaten wird der Serviettenkleber gemixt

  • eine kleine Packung Tapetenkleister aus dem Baumarkt oder online bestellt
  • etwa halb so viel Holzleim
  • eine ausrangierte Tasse
  • einen alten Löffel oder ähnliches zum Umrühren
  • einen verschließbare Dose zur Aufbewahrung des Klebers

Der Kleber für die Serviettentechnik ist im Handumdrehen angerührt

Rühren Sie als erstes eine Tasse des Tapetenkleisters nach der Anleitung auf der Verpackung an und füllen Sie die Masse anschließend in die verschließbare Dose um.

Nachdem Sie die Tasse gut gereinigt haben, messen Sie eine halbe Tasse Holzleim damit ab und schütten diesen zum Kleister.

Rühren Sie das Ganze gründlich durch, vergessen Sie nicht die Tasse gleich wieder zu reinigen und fertig ist der Serviettenkleber für Sparfüchse.

Achtung: Den selbst gemachten Kleber können Sie auf Glas, Plastik, Ton und Keilrahmen gut verwenden. Für Gegenstände die starker Hitze ausgesetzt werden, wie zum Beispiel Kerzen oder Porzellan sollten Sie lieber auf Spezialkleber aus dem Handel zurück greifen.

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  • silvi

    @Angelika: kann ich nur empfehlen, seit jahren verwende ich auch reste von laminat. vorher aber weiss anmalen, sonst schimmert das holz doch, viel spass.